Ein sauberes Frontend Development als Basis für modulare Erweiterungen und Optimierungen

Bereits im Kindesalter lernen wir Dinge innerhalb von wenigen Sekunden zu beurteilen.  Dabei greifen wir unbewusst auf bereits erlebte Geschehnisse zurück, die basierend auf eigenen Erfahrungen sind oder aber auch auf Dinge, die durch häufige Wiederholungen gelernt wurden.  Auf Grund dieser Basis werden bestimmte Produkte, aber auch Dienstleistungen mit bestimmten Farben assoziiert und verknüpft. Dieses Wissen nutzen wir gezielt, um Ihre Kunden bereits beim ersten Aufruf Ihrer Website oder Ihres Shops positiv anzusprechen und einen ersten bewussten Impuls zu übermitteln.

Die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens werden häufig über den ersten Eindruck auf der Website beurteilt. So wird auch die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit Ihres Unternehmens oder Angebotes von Ihren potentiellen Kunden beurteilt. In den ersten Sekunden entscheidet sich schnell, ob ein Besucher bleibt und tiefer in Ihre Leistungen oder Angebote einsteigt oder schon nach wenigen Sekunden zurück zu den Google Suchergebnissen springt.

Professionelle Template- Programmierung & Frontend Development

Ein professioneller Webauftritt unterstreicht nicht nur die Kompetenzen des eigenen Unternehmens, sondern übernimmt als digitale Basis eine Schnittstellenfunktion zwischen Ihnen (Angebot) und Ihren Kunden (Nachfrage).

Je nach Ausrichtung gibt es die unterschiedlichsten Anforderungen an den eigenen Webauftritt. Letztendlich geht es aber immer darum die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens oder der Marke zu schärfen, das eigene Angebot zu kommunizieren und die Positionierung am Markt nachhaltig zu stärken.

Um eine hohe Interaktion mit Ihrem Angebot zu erzielen, sowie einen positiven und bleibenden Eindruck zu hinterlassen, muss Ihr Auftritt im Internet vielen unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Die Laufkundschaft im Netz ist nicht nur Content-Verwöhnt, stark Preis getrieben und erwartet eine hohe Transparenz, sondern ist ebenso leicht abzuschrecken und vor allem sehr ungeduldig. Daher bedarf es bei jedem Onlineprojekt, unabhängig ob es sich dabei um einen Online-Shop oder eine Unternehmenswebsite handelt, einer umfangreichen Planung und sauberen Umsetzung.

Optimierte Usability

Einen wesentlichen Anteil an einem positiven Einkaufserlebnis hat die Usability. Im Allgemeinen wird „Usability“ mit Gebrauchstauglichkeit übersetzt. Je einfacher und intuitiver ein System zu bedienen ist, desto höher ist seine Usability.

Eine gute Usability hinterlässt ein positives Einkaufserlebnis und erhöht die Chance, dass ein Besucher wiederkehrt. Der umgekehrte Effekt macht sich allerdings viel deutlicher bemerkbar. Schlechte Usability führt schnell zu Frustration, Verwirrung und letztendlich zum Verlassen der Website. Für die Optimierung der Usability gibt es verschiedene Ansätze, die mehr oder weniger gut messbar sind. Technische Hürden lassen sich ganz klar identifizieren. Es gibt aber auch Faktoren, die nur über AB-Tests festgestellt werden können. Durch ein sauberes Frontend Development lassen sich auch später relativ einfache Erweiterungen nachprogrammieren und Tests implementieren.

Hohe Performance und geringe Ladezeiten

Die Ladezeit einer Website ist ein entscheidender Faktor für die Absprungrate der User, die im Allgemeinen extrem ungeduldig sind. Hohe Absprungraten durch zu lange Ladezeiten können nicht nur Conversion kosten, sondern werden auch von Suchmaschinen als Kriterium für das Ranking auf den „SERP’S“ (Search Engine Result Pages) herangezogen. Optimieren lässt sich die Ladezeit und Performance unter anderem durch den Einsatz moderner Technologien, wie serverseitiges Caching, asynchrones Nachladen von komplexeren Inhalten (Ajax), verlustfreie Kompression von Bildern und performante CSS Techniken. Grade bei der Nutzung auf mobilen Endgeräten wird besonders deutlich, was eine Ladezeitoptimierung ausmachen kann.

Gute Funktionalität und Technik als Wettbewerbsvorteil

Dass die Technik einer Website fehlerfrei funktionieren sollte, versteht sich von selbst. Anzeige- und Darstellungsfehler lassen sich durch umfangreiches Testing schnell identifizieren, im Frontend beheben und sollten unbedingt vor dem Live-Going überprüft werden. Die gewünschten Inhalte nicht korrekt nutzen zu können ist ein wahrer Conversion Killer. Aber auch eine übersichtliche Strukturierung, lässt sich durch den durchdachten Einsatz von Accordions, Tabs oder Off-Canvas Elementen unterstützen. Hier spielt ein sauberes Frontend Development eine wichtige Rolle.

Übersichtliche Navigation und Suche

Die Navigation ist eines der wichtigsten Elemente einer Website. Sie muss sich als zentraler Wegweiser eindeutig von den restlichen Inhalten abgrenzen, einfach zu bedienen und durch einen klaren Aufbau leicht verständlich sein. Kurze und aussagekräftige Bezeichnungen sind ebenso wichtig,  wie eine übersichtliche Gestaltung und eine fehlerfreie Funktion. Je nach Struktur und Verschachtelung gibt es verschiedene Möglichkeiten die Usability der Navigation zu optimieren. Wie eine Navigation letztendlich die Benutzerfreundlichkeit steigern kann, hängt immer von der Zielgruppe, den Inhalten und der Verschachtelungstiefe ab. Es kann beispielsweise Sinn machen, trotz einer vielschichtigen Navigation nur einige elementare Punkte aufzuführen, um den User durch zu vielen Optionen nicht zu überfordern. Andererseits kann eine ausgewogene Navigationsstruktur auch durch ein Megadropdown unterstütz werden, das alle Navigationspunkte direkt und übersichtlich ausgibt, so dass jeder Punkt durch einen Klick direkt ansteuerbar ist.

Die Suchfunktion ist nicht immer für eine Website notwendig. Je nachdem wie umfangreich eine Website ist, kann sie komplett weggelassen werden, sofern alle Inhalte allein durch die Navigation und interne Querverweise leicht erreichbar sind. Für komplexere Seiten, die auf eine gut funktionierende Suche angewiesen sind, ist es wichtig, dass diese prominent platziert und der Zielgruppe entsprechen ausgestaltet ist. Fehlertoleranz, Autocomplete und Entscheidungshilfen unterstützen beim Auffinden bestimmter Inhalte und minimieren die Wahrscheinlichkeit durch Tippfehler auf leeren Suchergebnisseiten zu gelangen.

Mobilität & Flexibilität

Die Bandbreite an Geräten, mit denen heutzutage im Internet gesurft und eingekauft wird, erstreckt sich von Smartphones, Tablets, Notebooks bis hin zu riesigen 27‘‘ iMacs mit Retina Display und Smart TV Geräten mit Internetanbindung. Egal mit welchem Gerät eine Website aufgerufen wird, der Benutzer erwartet, dass diese genauso nutzbar ist wie die Desktop Version. Aber auch das Look And Feel sollte crossmedial konsistent sein, so dass wiederkehrende User die Website schnell wiedererkennen können.

Um eine Website auf mobile Endgeräte zu optimieren, gibt es verschiedene Ansätze, die alle Ihre Vor- und Nachteile haben.

Responsive Design

Aktuell im Trend liegt das Responsive Design, was oft mit „reagierendes Webdesign“ übersetzt wird. Damit ist gemeint, dass ein Design sich Bildschirmbreiten, Auflösungen und Endgeräten anpassen kann. Es ist flexibel und erlaubt eine optimale und gleichbleibende Bedienbarkeit auf verschiedenen Endgeräten, obwohl für alle Geräte derselbe Quellcode ausgeliefert wird. Genau hier liegt auch einer der Vorteile: Es wird prinzipiell nur eine Seite entwickelt, die sich dynamisch an die verschiedenen Endgeräte anpasst. Das minimiert den redaktionellen Aufwand der Pflege von Inhalten, beschleunigt die Entwicklung und bietet auch SEO technisch den Vorteil, dass URL Strukturen einheitlich bleiben im Gegensatz zu einer separaten mobilen Version, die unter einer Subdomain erreichbar ist.

Der Nachteil im Responsive Design liegt darin, dass alle Anweisungen für die verschiedenen Anpassungen mit ausgeliefert werden, auch wenn Sie nur Teilweise oder gar nicht für die Darstellung auf dem vorliegenden Endgerät benötigt werden. Häufig werden massive Slider oder komplexe Applikationen mitgeladen, die für die Anzeige auf Smartphones einfach ausgeblendet werden. Das kostet unnötig Ladezeit und Performance.